Überblick

Eine spezielle Aufteilung der Bulgarischen Chemie in Traditionelle und Biobasierte ist im Moment in den Statistiken nicht zu finden. Einige der Chemiefabriken können jedoch der „grünen Chemie“ zugeordnet werden. Diese zeigen wir Ihnen auf der Seite „GC Firmen Bulgarien“.

Die DBIHK in Sofia hat vor einiger Zeit in ihrer Broschüre „Erfolgreich in Bulgarien -  Kaufen, Verkaufen, Investieren“ die Situation der Chemischen Industrie wie folgt beschrieben.

„Mit über 3.000 Unternehmen und etwa 40.000 Beschäftigten ist Bulgarien einer der führenden Chemie-Standorte in Südosteuropa. Seit 1992 hat der Chemie-Standort Bulgarien über 1,5 Milliarden Euro an ausländischen Direktinvestitionen angezogen. Im Zeitraum 2003 bis 2008 hat sich der Gesamtwert der chemischen Produktion verdoppelt und beläuft sich zur Zeit über 2 Mrd. Euro. Damit hält sie einen Anteil von etwa 25% an der verarbeitenden Industrie und weist einen Exportanteil von 40% auf.

Bulgariens traditionsreiche chemische und petrochemische Industrie deckt fast alle Segmente ab: von der großtonnagigen Produktion von Brenn- und Treibstoffen, Mineraldünger, kalzinierter Soda, Schwefelsäure, Ammoniak und anderen anorganischen Chemieerzeugnissen bis Arzneimittel, kosmetische Produkten, Wasch- und Reinigungsmittel, Farben und Lacke sowie Gummi- und Kunststoffwaren…..

Mit Basisrohstoffen ist Bulgarien gut versorgt: Es verfügt über erhebliche Vorräte von Steinsalz Fluorit, Kalk, Baryt, Kaolin, Gips, Phosphorit, Asbest u.a. Außerdem wachsen in Bulgarien wertvolle Pflanzen, aus denen ätherische Öle und Substanzen für die Pharme- und Kosmetikindustrie gewonnen werden. Bulgarien ist der weltweit größte Hersteller von Rosenöl – der am häufigsten eingesetzte Blumenduft in der Parfümerie, sowie von Lavendelöl – das Vielseitigste von allen ätherischen Ölen.“

Dieses Basiswissen kann in der Zukunft für den Aufbau der „grünen Chemie“ bestens genutzt werden.

 

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